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Bereit zum Abenteuer des „Lebens der vollen Genüge“?
Oder fahren wir lieber mit angezogener Handbremse
? |
| von Lilo Meier-Düber Ging das alte Jahr mit einigem geistigen Venendruck
zu Ende, sollten wir das was es verursachte, entschieden hinter der Türe
zurücklassen - die ganze Begrenztheit an Gesundheit, Enttäuschungen,
Existenz-Abrutsche, nicht-erfüllten Hoffnungen – da wo wir damit am 31.12.
angekommen waren, und uns weigern, es in die neue Lebensrunde mit hineinzunehmen,
gewissermassen mit den abgelaufenen Schuhen weiter zu stolpern.
Beginnen wir – mutig - n e u . Polen wir unser Verlangen nach Erfüllung im Äusseren um in das Verlangen, in unseren innersten Bereich hineinzukommen, wo wir G o t t oder unser eigenes aus Gott hervorgegangenes Selbst, Christus, berühren, um von Seinem Verwirklichungsstrom erfasst werden zu können. Den Grundriss dazu trägt jeder von uns in sich, und der besteht nun mal aus den Elementen „als“ und „ist“ und „eins“ und „ICH“ - und muss betätigt werden, weil nur daraus sich die Formen, Situationen und Zustände bilden, die dieses „Leben der vollen Genüge“ zur Offenbar- und Ausdruckwerdung bringen. Immer sind wir es, die das ganze Schöpfungsprojekt in Seiner Darstellung im Leben des Individuums aufhalten, wir lassen so manches, was sich „gebaut“ hatte, wieder zusammenfallen, weil wir’s nicht im Ganzen des „Ich und der Vater sind eins“ vernietet hatten, das heisst, wir jonglierten mit Worten und Wahrheitsaussagen, die ein anderer sagte, die wir zwar mit Begeisterung und Zustimmung aufgenommen haben,die wir aber nicht in uns eingesenkt und gelebt haben. Doch Gott in Seiner Wahrheit ist lebendig und will in allem - sei es noch so klein oder gross und für unsere materiellen Sinne unsichtbar und unverstehbar - a l s lebendige Gegenwart und Wirksamkeit erkannt sein. Lasst uns nicht mehr zufrieden sein, IHN im (sicher kostbaren) Bilderrahmen an der Wand unseres Herzens hängen zu haben, leblos; heben wir die Begrenzung, die wir geschaffen haben, auf , geben wir jede Minute, in der die Lüge der 2-Mächte - Sterblichkeit uns die Decke überwerfen will, in die Aktivität der göttlichen Allwissenheit und darin Allmacht zurück, damit ER’s in die Gesetzmässigkeit Seiner Schöpfungsdynamik übernehmen und zur Ausführung bringen kann, wie es dem göttlichen Konzept des Ganzen entspricht. Keine frömmliche Duselei – wir haben es mit Gesetzen zu tun, Schöpfungsgesetzen, in denen das Universum hängt. Und wie sagte Albert Einstein: „Gott würfelt nicht“. Wir hätten es zwar gern, dass ER uns etwas zuwürfelt, von dem wir meinen, dass wir es haben müssten. Aber wir haben IHN als das Leben-gebende, Leben-seiende ICH in uns und sollten diesem ICH unser Ich überlassen, weil hier der VATER SICH im SOHN zu SEINEM eigenen Ausdruck hervorgebracht hat - zum Bild und Gleichnis Seiner Selbst mit der Herrschaft über alles was da ist zwischen Himmel und Erde, darüber und darunter. Begreifen wir, ein bißchen wenigstens, warum es das Höchste und Sicherste ist, uns SEINEM Willen, SEINEM Reich zu überantworten? Infinite Way hat es uns ins Herz gegeben: „Mein Reich“ hat n u r den Christus-Gottes, den Sohn Gottes.“ Und: ich bin das – du bist das – alle sind wir das. |