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Weihnachten 2011 |
| So wie es immer war ? Oder sind wir aufgewacht und fähig, sein Wunder zu erfassen? . Hat es uns nicht (beinahe) alle auf einen geistigen
Weg gebracht, von dem wir glaubten, dass er uns das Wunder einer
Heilung, Besserung, Erneuerung, Erfüllung, einer „Lieferung“ all der
Dinge, die uns so verzehrend fehlen, bescheren würde? Und warten dann
auch hier (in so mancher „Erfüllung“ - immer noch, dass
es zu uns komme, anstatt dass es von uns kraft seines Erkanntseins
auszuströmen vermag? Weil wir immer noch mit der gleichen
Verkehrtheit denken, wahrnehmen und in unserem Bewusstsein genau die Türe
zuhalten, die notwendigerweise geöffnet werden sollte. Und die ist
nun mal -ganz schlicht- in der Frage zu finden:
weiss ich woher ich komme, weiss ich wer ich bin,
weiss weiss ich warum ich in dieser Welt bin, kenne ich meine Aufgabe?
Ist mir das alles klar – oder hat mich immer noch diese Pendel-Maschinerie
mit ihren zwei Mächten in seinem ewigen Auf und Ab im Griff?
Und wir feiern Weihnachten - das Wunder eines Gottes, der Sich zum Menschen machte, das dann, weil’s schwer war, das auf die grosse Masse und ihrer streckenweisen grausamen Verschiedenheit verteilt zu verstehen, allein dem Menschen Jesus zugeordnet wurde. Er jedoch wusste das anders, Er wusste den VATER, den Erst-Erzeuger, in Seinem „ICH BIN DAS ICH BIN“ (von allem was ist), Er wusste so sehr, dass Er Sich in dieser gewussten Göttlichkeit der Welt dargeben konnte: „ICH und der Vater sind eins“…. ICH bin die Auferstehung und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch Mich“. Mich – Jesus? Nein: Mich -Christus , der Erstgezeugte, aus Gott hervorgegangene Mensch, darin Gott selbst seiend. Er gab es u n s , auf dass auch wir uns in diesem Einssein der Schöpfung wiederfinden können: „Nennt niemand auf Erden euren Vater als allein DEN, der im Himmel ist….so sollt ihr also vollkommen sein, gleichwie euer Vater vollkommen ist….“. Erkennen wir doch endlich das Wunder, das wir i n u n s als „wir selbst“ tragen, das Wunder einer Göttlichkeit unserer selbst, die unser Leben leben will, wenn wir „es“ loslassen und überlassen, das Wunder, in diesem Christus-Erstmenschen alles hineingegeben zu wissen, was ein erfülltes Leben, ja Leben selbst, ausmacht; das Wunder, das uns trägt, das von nichts in der Welt berührt, verhindert oder gehindert werden kann, das uns mit unserer Aufgabe zusammenbringt plus der Kraft und Intelligenz, die nötig sind, sie in besonderer Weise durchzuführen. Lasst uns um den Christus in uns wissen, unser originales göttliches Sein, lasst uns unser göttliches ICH be- und ergreifen, lasst uns den Mut haben, uns dem Wunder einer Schöpfung auszuliefern, die in uns darauf wartet, offenbar zu werden in IHREM Willen und Wollen – in Kraft und in Herrlichkeit – und das in Ewigkeit. Gesegnete Weihnachten - danke für ein schönes gemeinsames Jahr ! Lilo Meier-Düber |